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Wie man sich mit
Social Media ruinieren kann

XINGDass Social Media-Plattformen - wie XING - mittlerweile eine wichtige Rolle im Marketing spielen, wissen Sie sicher. Es gibt ja inzwischen auch eine Menge Lektüre dazu, wie man nun am besten auf Kundenfang geht, wie man sich noch geschickter profilieren kann und wie man mit Beiträgen in den sozialen Netzwerken seine Produkte bewirbt.

Dennoch passiert es immer wieder, dass das sogenannte Mitmach-Web zum leichtfertigen Schreiben von Artikeln verführt. Gerade in Diskussionsforen können unüberlegte Beiträge dazu führen, dass man sich selbst das Geschäftsleben schwer macht.

Kundengewinnung über Social Media

Neuen Artikel schreibenGrundsätzlich ist es positiv, wenn Sie sich an Diskussionen beteiligen oder eine eigene Diskussionsrunde eröffnen. So ein Beitrag ist ja auch schnell geschrieben und macht die Lesenden auf das eigene Unternehmen und das eigene Angebot aufmerksam - der Anfang der automatischen Kundengewinnung über Social Media.

Aber Vorsicht: Marketing auf sozialen Plattformen funktioniert anders als eine Werbeanzeige in der Zeitung. Internetforen stellen i.d.R. keine kostenlosen "Schwarzen Bretter" dar, sondern Bereiche des Informationsaustauschs und der Kommunikation. Dabei ist der offene Dialog gefragt und keine Werbeslogans. Das merkt man allerdings schnell, wenn man in Diskussionen zu plump Werbung macht. Schließlich stehen die eigenen Aussagen nicht mehr allein in einem Forum. Vielmehr gesellen sich ganz schnell auch andere Meinungen dazu: Meinungen von Kunden, Meinungen von neutralen Fremden, aber insbesondere auch Meinungen von der Konkurrenz. Gerade dann kann es vorkommen, dass Kritik persönlich genommen wird.

Nun aber Achtung!

InternetViel zu schnell wird zum verbalen Gegenschlag ausgeholt ... auch böse Wörter tippen sich leicht, wenn man sich ärgert. Manche glauben, das wäre nicht so schlimm - ist ja nur eine Internetdiskussion, persönlich kenne ich die Beteiligten sowieso nicht.

Wer grundsätzlich so denkt, kann sich gleich sämtliche andere Werbung für sein Unternehmen sparen, denn soziale Plattformen sind mittlerweile viel mächtiger als man glauben will. Was kann passieren? Google liest mit. Und ein paar Tage später, wenn der böse Beitrag schon fast vergessen ist, googeln Sie Ihren Namen und finden ... nicht die eigene schöne Webseite, sondern den besagten Beitrag im Forum ganz oben in der Ergebnisliste. Das kann ziemlich unangenehm werden, insbesondere wenn auch der nächste potentielle Kunde bei seiner Recherche zu Ihrem Unternehmen nicht auf die Firmen-Webseite, sondern auf so einen unschönen Beitrag stösst. Na gut, einen Kunden weniger kann man vielleicht verschmerzen. Aber was wäre, wenn Sie nicht nur für kurze Zeit, sondern für die nächsten Jahre damit leben müssten? Wie viele Kunden würden sich davon wohl abschrecken lassen? Und das alles nur wegen ein paar voreilig getippten Zeilen...

Das ist leider keine Seltenheit, denn Google sieht in sozialen Plattformen zunehmend wichtige Inhalte und bewertet Suchergebnisse dort höher als Suchergebnisse auf Firmen-Webseiten. Und in Internetforen wird meistens nicht gelöscht, da dies der Zensur gleich käme. Damit Sie solche Reputationsprobleme grundsätzlich vermeiden, denken Sie vor dem Schreiben eines Beitrags immer an die Nettiquette-Regel "Der Ton macht die Musik". Und wenn Sie sich mal richtig über einen Beitrag ärgern, dann ist es wirklich am besten, erstmal gar nicht zu schreiben ... vielleicht irgendwann später...

Tipp für XING

Übrigens, wenn Sie grundsätzlich vermeiden möchten, dass Ihre XING-Beiträge in Suchmaschinen auftauchen, können Sie dies in Ihren Profileinstellungen festlegen. Unter "Meine Privatsphäre" können Sie folgende Punkte aktivieren oder verbieten:

+ Mein Profil darf auch für Nicht-Mitglieder abrufbar sein.
+ Mein Profil darf in Suchmaschinen auffindbar sein.
+ Meine Artikel in öffentlichen Gruppen können in Suchmaschinen gefunden werden.

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