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Was sind eigentlich RSS-Feeds?

Wie informieren Sie Ihre Kunden und Interessenten über Neuigkeiten Ihres Unternehmens? Über News-Meldungen auf Ihrer Webseite? Über einen Newsletter? Und wie sieht es mit RSS-Feeds aus?

Schauen wir uns einmal die Vor- und Nachteile von Webseiten und Newslettern an und erklären, was genau hinter den drei Buchstaben RSS steckt.

Webseite

Wichtige Neuigkeiten Ihres Unternehmens, wie Sonderangebote, Stellenausschreibungen, Service-Hinweise, Messeberichte oder Pressemitteilungen,  sollen ein möglichst breites Publikum erreichen. Wenn Sie diese Informationen auf Ihrer Webseite veröffentlichen, erreichen Sie viele Menschen weltweit. Allerdings müssen sich die Interessierten dazu auch regelmäßig auf Ihrer Internetseite nach Neuigkeiten umsehen.

Newsletter

Um Ihre Neuigkeiten den Ihnen bekannten Interessenten zu liefern, können Sie diese per E-Mail weltweit versenden. Damit muss das Publikum also nicht zu Ihnen kommen, sondern Sie kommen zum Publikum. Die Zustellung wird aber durch SPAM-Filter begrenzt – und wenn Sie dort erst einmal drin sind, erhalten Ihre Interessenten evtl. gar keine News mehr. Außerdem müssen Sie regelmäßig neue E-Mail-Adressen sammeln, weil Sie ansonsten ausschließlich bereits bekannte Menschen erreichen.

RSS - die Mischung aus Webseite und Newsletter

Die drei Buchstaben kürzen den Begriff „Really Simple Syndication“ ab, frei übersetzt die „wirklich einfache RSS-Feedweltweite Verbreitung“.  Einfach wird die Verbreitung  durch ein weltweit einheitliches Format (XML) und die Kurzfassung von Webseiten-Informationen mit Überschrift und Textauszug. Neuigkeiten, die Sie auf Ihrer Webseite als RSS zur Verfügung stellen, nennt man Feed – gekennzeichnet durch das Symbol:

Über Ihre Webseite erreichen Sie also viele Menschen weltweit. Diejenigen, die sich zu ausgewählten Themen auf Ihrer Webseite informieren, können Ihre RSS-Feeds per Klick auf das Symbol abonnieren und erhalten fortan Updates zu Ihren Neuigkeiten – thematisch festgelegt.

Sie müssen also nicht raten, welche Information Ihr Publikum interessiert, sondern die Interessenten legen selbst fest, welche Themen sie weiter verfolgen möchten. So vermeiden Sie die SPAM-Filter-Hürde von Newslettern. Außerdem können Sie viele neue Interessenten aber gewinnen und nachhaltig informieren, ohne E-Mail-Adressen sammeln zu müssen.

Die RSS-Feeds werden von sogenannten Feedreader-Programmen abgefragt und angezeigt. Die meisten Feedreader sind kostenfrei. Am komfortabelsten ist das Anzeigen von abonnierten Feeds in Outlook. Da bekommen Sie die Feeds nämlich genauso wie E-Mails angezeigt. Sie sind allerdings nicht so lang: Neben der Überschrift enthalten RSS-Feeds meist nur einen Satz als Überblick und einen Link für weitere Informationen.

Auch aus der Publikumsperspektive sind RSS-Feeds sehr praktisch, denn so können Sie sich praktisch Ihre Zeitung am Frühstückstisch selbst thematisch zusammenstellen. Und Sie bekommen immer die aktuellen News, zusammengesammelt aus den verschiedenen Datenquellen, wie von Ihrem persönlichen News-Buttler.

So vorteilhaft, aber nicht so bekannt?

Wenn Ihnen RSS-Feeds noch völlig unbekannt waren, befinden Sie sich in guter Gesellschaft: Etwa einem Viertel der deutschsprachigen Internet-Nutzer ergeht es so, wie eine Studie mit mehr als 100.000 Probanden kürzlich ergab. Fast die Hälfte gab an, RSS zwar zu kennen, aber nicht zu nutzen.

Nur 8% der Anwender nutzen die RSS-Feeds wöchentlich und häufiger. Die RSS-Technologie konnte sich also bislang nicht dauerhaft durchsetzen. Dennoch zählt diese zu den sogenannten Web 2.0-Technologien, die wie andere Web 2.0-Elemente (Blogs, Foren, Wikis) den Trend weg aus der passiven Nutzerhaltung und Informationsüberflutung hin zum aktiven, selbstbestimmten Nutzerverhalten widerspiegelt.
 

Fazit: Nur der zielgruppengerechte Einsatz der verschiedenen Möglichkeiten zur Informationsverbreitung wird Ihnen auf Dauer neue Interessenten bringen, die – wenn Sie sie gut pflegen – Ihre zukünftigen Kunden werden können.

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