Ihre Webseite ist Ihre Visitenkarte!

Website-Optimierung:
Schritt für Schritt zum Erfolg

Zur perfekten Website ist es ein langer Weg, der aus vielen Schritten besteht. Die meisten dieser Schritte können Sie allein gehen, ohne auf externe Hilfe zurückgreifen zu müssen. Alles, was Sie dazu brauchen, ist ein bisschen Ruhe und die Perspektive Ihrer Kunden. Und wer versteht Ihre Kunden besser als Sie selbst?

Wer kommt mit?

Um besser verstehen zu können, welche Ziele Sie verfolgen müssen, erfassen wir zunächst die Perspektiven, aus denen Sie Ihre Website betrachten müssen:

  1. Ihre eigene Perspektive Natürlich wollen Sie auch stolz auf Ihre Website sein. Und natürlich soll Ihre Visitenkarte auch Ihre ganz persönliche Note tragen und einzigartig werden.
  2. Die Perspektive Ihrer Leser und Kunden Dies ist wohl der wichtigste Blickwinkel, denn Webseiten dienen nicht dem Selbstzweck, sondern sollen das Geschäft erweitern sowie die Kundenbindung und -gewinnung verbessern helfen.
  3. Die Perspektive der Suchmaschinen Gerade in der Neukunden-Akquise über das Internet ist diese Perspektive extrem wichtig. Potenzielle Kunden, die Ihr Unternehmen noch nicht kennen, werden Sie vermutlich nur über diesen Weg finden.

Die „Message“

Webseiten können verschiedene Botschaften transportieren. Die naheliegendste ist die Erweiterung des Telefonbuches ins Internet: Mit einer „Kontakt-Seite“ wird quasi eine Visitenkarte des Unternehmens im Internet hinterlegt. Es geht aber auch weitaus umfangreicher: Unternehmen können erklärungsbedürftige Dienstleistungen erläutern oder sogar Teile ihres Vertriebs in den Internet-Markt verlegen, der 24 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche geöffnet hat.

Egal wie aufwändig und umfangreich die Texte auf der Website auch werden, letztlich ist alles nur Vorrede. Eigentlich soll die Website nur eine Message transportieren: „Wir sind die Guten! Kaufe bei uns!“ Deshalb sollte diese Botschaft auch klar und unmissverständlich sein und nicht in langen Texten versteckt werden, während man darauf hofft, dass sie schon irgendwie erkannt wird.

  • Ist die Message der Seite klar und unmissverständlich?
  • Bietet sie dem Leser einen interessanten Wert?
  • Fordert sie den Leser zum Handeln auf?

Der Inhalt

Was schreibt man nun auf die Website? Was ist wichtig? Was notwendig?

Natürlich gibt es auch hier kein ultimatives Geheimrezept. Aber ein paar wichtige Richtlinien können helfen, sich auf das Wesentliche zu beschränken.

Setzen Sie sich zunächst mit einem Zettel und einem Stift bewaffnet in eine ruhige Ecke und beschreiben Sie mit Hilfe von Stichworten Ihr Unternehmen und Ihre Dienstleistungen. Was würden Sie einem Kunden erzählen, der Ihnen nur eine, höchstens aber zwei Minuten seiner Zeit leiht, um ihn von Ihrem Unternehmen oder von Ihren Produkten und Dienstleistungen zu überzeugen?

Strukturieren Sie diese Liste im zweiten Schritt und fassen Sie zusammengehörige Informationen zusammen. Gruppieren Sie die Informationen anschließend unter eigenen Überschriften und formulieren Sie die Texte aus, wobei Sie sich an den Stichpunkten als rotem Faden orientieren.

Zweifellos werden Sie viel mehr sagen wollen, ja, vermutlich könnten Sie sogar ganze Bücher darüber schreiben, wie wichtig Ihre Dienstleistungen oder Produkte sind. Aber bringen Sie es auf den Punkt. Reden Sie nicht über die Klimakatastrophe und die Möglichkeit des ganz sicher steigenden Grundwasserspiegels, sollte das Grönland-Schelf abschmelzen, wenn Sie Wasserpumpen verkaufen wollen. Sagen Sie, dass Sie im Internet sind, um Wasserpumpen zu verkaufen und preisen Sie die Vorteile Ihrer Wasserpumpen an.

Zur Orientierung ein paar hilfreiche Faustregeln

  • Pro Seite nicht mehr als 3-5 Überschriften
  • Pro Überschrift nicht mehr als 5 Stichpunkte in maximal 3 Absätzen (Gedanken)
  • Pro Absatz nicht mehr als 3 Sätze
  • Pro Satz möglichst nur SPO-Konstrukte (Subjekt-Prädikat-Objekt)
    Vermeiden Sie Schachtelsätze und komplizierte Gedankensprünge. Der Besucher Ihrer Website wird vermutlich nicht den gesamten Text lesen, sondern nach Schlag- und Reizwörtern „scannen“. Wenn er dann den Satzanfang eines interessanten Wortes mühsam suchen muss, verlieren Sie einen Interessenten!

Der Titel

Jede Seite hat neben den Überschriften im Text auch einen eigenen Titel. Dieser Titel ist nicht nur einfach da, sondern wird insbesondere von den Suchmaschinen mit besonderem Interesse beobachtet. Daneben hilft er Ihren Lesern, sich schon anhand des Titels einen ersten, groben Überblick verschaffen zu können, was ihn auf der Seite erwartet und ob es sich lohnt, diese Seite aufzurufen.

  • Haben Sie einen aussagekräftigen Titel gewählt?
  • Enthält der Titel die wichtigsten Stichworte, die im Text der Seite vorkommen?
  • Sind diese Stichworte typische Suchbegriffe, die Ihre Leser bei den Suchmaschinen eingeben?

Die Überschriften

Jede Seite sollte den Text mit einer oder mehreren Überschriften strukturieren und dem Leser Anhaltspunkte für den jeweiligen Inhalt des oder der Abschnitte geben. Insbesondere versierte Schnell-Leser neigen im Internet dazu, die Seiten quer zu lesen, sich also an den Überschriften zum interessanten Inhalt zu hangeln.

  • Beschreiben die Überschriften den Inhalt des folgenden Textes deutlich?
  • Wurden in den Überschriften wichtige Schlüssel- und Reizwörter verwendet, die dazu geeignet sind, die Aufmerksamkeit des Lesers auf sich zu ziehen?
  • Sind diese Schlüssel- und Reizwörter typische Suchbegriffe, die Ihre Leser bei den Suchmaschinen eingeben?

Der Fließtext

Im Fließtext werden Inhalte, wie Angebote, Dienstleistungen oder die Arbeit des Unternehmens beschrieben. Doch diese Beschreibung sollte nicht als Fülltext gesehen werden, sondern den Leser in seinen Bann ziehen und ihm die erwarteten Informationen bieten. Zugleich darf der Text aber auch nicht zu lang sein. Leser, die auf der Suche nach Informationen auf Ihre Seiten gelangen, wollen keine Bücher lesen, sondern Informationen erhalten!

  • Ist der Fließtext kurz und prägnant geschrieben, nachvollziehbar strukturiert und vermeidet er lange Füllpassagen, die nur aus Allgemeinplätzen bestehen?
  • Enthält er wichtige Schlüssel- und Reizwörter, die geeignet sind, die Aufmerksamkeit des Lesers zu erhöhen, und sind diese geeignet hervorgehoben? Achten Sie hier insbesondere darauf, dass höchstens jedes 10. Wort ein Schlüsselwort sein sollte, um optimale Suchmaschinen-Ergebnisse zu erzielen.
  • Sind diese Schlüssel- und Reizwörter typische Suchbegriffe, die Ihre Leser bei den Suchmaschinen eingeben?

Bilder und Grafiken

„Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte.“, heißt es im Volksmund. Das gilt auch für das Internet. Dennoch ist nicht Masse, sondern Klasse gefragt. Vermeiden Sie Bilder, die „nur schön“ sind, wenn Sie nicht eine spezielle Stimmung einfangen wollen, die den Besucher Ihrer Website beim Lesen unterstützen kann.

Beispielsweise ist ein Herbstbild, das einen Sonnenuntergang des Altweibersommers darstellt, durchaus geeignet, wenn Sie eine melancholische Stimmung forcieren wollen; aber nicht sehr nützlich, wenn dieses Bild neben einem Text steht, in dem Sie Ihre technischen Dienstleistungen nüchtern beschreiben.

Darüber hinaus sind Bilder immer ein zentraler Blickfang. Deshalb sollte das Bild den Text grafisch untermalen, indem Diagramme oder Abbildungen der Produkte dargestellt werden, die besonders „kauf-motivierend“ sind, mindestens aber Aktivitäten des Lesers veranlassen oder unterstützen.

  • Ist die Bildgröße angemessen? Zu große Bilder „erschlagen“ den Besucher leicht, wenn sie nicht als reiner Textersatz verwendet werden; zu kleine verlieren die Botschaft.
  • Ist die Information des Bildes klar erkennbar und fordert sie den Leser ggf. zur Aktivität auf?
  • Ergänzt das Bild den umgebenden Text durch zusätzliche Informationen?
  • Ist der Name des Bildes dem Inhalt der Seite angemessen? Suchmaschinen können Bilder nicht wie Menschen betrachten. Sie orientieren sich daran, wie das Bild heißt, wie groß es ist und an welcher Position es auf der Seite steht.

Abschließende Überlegungen

Denken Sie daran, dass Ihre Website nicht, wie etwa Flyer oder Broschüren, in Beton gegossen wurde. Sie können jederzeit Verbesserungen vornehmen, wenn Sie bessere Formulierungen finden oder neue Bilder haben.

Und Sie sollten häufig Verbesserungen vornehmen! Zunächst einmal wird die Seite dann wieder für Leser interessant, die schon einmal oder sogar mehrfach auf der Seite waren. Darüber hinaus wird die Seite nun auch für Leser interessant, die bisher nichts Besonderes dort gesehen und deshalb auf einen Besuch verzichtet haben.

Und schließlich erkennen die Suchmaschinen, dass neue Inhalte auf der Seite vorhanden sind, so dass die Seite automatisch eher als Suchergebnis angezeigt wird.

Sie sehen: Es ist gar nicht so schwer, mit eigenen Mitteln und ganz ohne fremde Hilfe attraktive Webseiten zu gestalten und ganz nebenbei auch besser gefunden zu werden. Natürlich verlangt es ein wenig Übung. Aber das Internet – und insbesondere Ihre Website – sind keine statischen Medien, sondern können, dürfen und müssen sich ständig verändern, um attraktiv zu bleiben. Experimentieren Sie ruhig. Und denken Sie immer daran: Sie machen die Website FÜR ihre Kunden; nicht WEGEN ihnen. Behalten Sie die Perspektive Ihrer Kunden im Blick, dann können Sie nicht viel falsch machen.

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